Ich habe mich total gefreut, denn ich liebe meine selbstgemachte Quittenmarmelade und da ich letztes Jahr keine Quitten bekommen habe, war wohl kein gutes Quittenjahr, sind meine Vorräte aufgebraucht und es ist wunderbar, dass ich den Vorrat wieder auffüllen kann.
Da ich nicht sofort die Zeit und Lust hatte sie zu verarbeiten haben sie ein paar Tage meine Herbstdeko bereichert, denn irgendwo musste ich sie ja auch aufbewahren. ;-)
Jetzt am Wochenende wurden sie allerdings endlich zu Quittenmarmelade verarbeitet. Häufig findet man ja auch Rezepte für Quittengelee, aber mangels Entsafter gibt es bei mir immer Quittenmarmelade. Und zwar nach diesem Rezept:
Quittenmarmelade mit Vanille und Zimt
3 kg Quitten
3kg Gelierzucker 1:1
1 Vanillestange
1 Zimtstange
1 Esslöffel Zucker
Die Quitten waschen, Stiel und Blütenansätze entfernen, vierteln und entkernen. Die Quitten können, brauchen aber nicht unbedingt geschält zu werden ( ich hab´s gemacht). Früchte in einen großen Topf geben und soviel Wasser hinzufügen, bis sie bedeckt sind. Ausgeschabte Vanillestange, Zimtstange und 1 Esslöffel Zucker zugeben. (Alternativ zur Zimtstange, eine Messerspitze Zimtpulver)
Aufkochen und ca. eine dreiviertel Stunde weiter köcheln lassen, bis die Masse breiig ist. Zimt- und Vanillestange entfernen und das Obst pürieren. Den gewonnen Brei abmessen und mit der gleichen Menge Gelierzucker vier Minuten kochen. Heiß in saubere Gläser füllen.
Es sind einige Gläschen zusammengekommen und so habe ich ein paar Gläschen wieder aufgehübscht und habe so schnell ein prima Mitbringsel zur Hand, denn Quitten-marmelade gibts hier bei uns in der Gegend gar nicht so oft.
Meine Quittenmarmelade ist mein Herzblutprojekt im Oktober. Bei blick7 werden noch mehr Projekte zum Thema
"Herbstliebe" gesammelt.
Bei Manjamade geht es in ihrer Photochallange diesmal um
"Herbstgenuss". Auch da passen meine Quitten prima hin, finde ich, und deshalb nehme ich in diesem Monat auch zum ersten Mal an der Photochallange teil.
Andrea